Am Samstag, den 29. August machten 21 Gehörlosen aus dem Bistum Essen mit Diakon Holtkamp eine Wallfahrt – diesmal in Essen. Um 9:30 Uhr trafen wir uns am Domhof. Danach gingen wir in die Adventiantkrypta und dort haben wir eine kleine Andacht gehalten. Kurz vor 11 Uhr kam der Domführer Herr Teuber und führte uns durch den Dom und den Domschatz, Herr Diakon Holtkamp dolmetschte für uns.

Das Essener Münster ist die Bischofskirche des Bistums Essen, des sogenannten „Ruhrbistums“. Die den Heiligen Cosmas und Damian sowie der Jungfrau Maria geweihte Kirche, die seit der Bistumsgründung auch oft Essener Dom genannt wird, steht am Burgplatz in der Innenstadt von Essen. Das Gotteshaus war die Kirche des Damenstifts Essen, gegründet um 845 von Altfrid, Bischof von Hildesheim, um das sich die Stadt Essen entwickelte. Die heutige Kirche, die nach Kriegszerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut wurde, ist eine nach 1275 errichtete gotische Hallenkirche aus hellem Sandstein. Das oktogonale Westwerk und die Krypta sind erhaltene Teile des ottonischen Vorgängerbaus. Dem Münster ist nördlich ein Kreuzgang angeschlossen. Zu seinen bedeutendsten Kunstschätzen zählt die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Marienfigur nördlich der Alpen.

Der Siebenarmige Leuchter, ebenfalls um 1000 geschaffen, schmückt noch heute die Essener Domkirche. Bedeutendstes Kunstwerk dieser Blütezeit ist die Goldene Madonna, eines der ältesten vollplastischen Bildwerke des Mittelalters.

Auch besichtigen wir den Domschatz und wir bewunderten, dass der Essener Domschatz berühmt für seine Goldschmiedewerke des frühen Mittelalters war. Nach ca. 1 ½ Std. Domführung gingen wir ins Restaurant Chruch und aßen gemeinsam zu Mittag. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Nach dem Mittagessen gingen wir zum Bistumsfest. Am Nachmittag haben wir draussen gesessen und uns Kaffee, Kuchen und Eisspezialitäten schmecken lassen. Danach machten wir uns langsam auf dem Heimweg. Es war ein schöner Superwettertag.

Monika Tibo