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Herzliche Einladung zum Ostergottesdienst und
der Versammlung des Ev. Vereins mit Kaffee,
Kuchen und Ostereiern am 2.April 2017
in die Reformationskirche, Julienstrasse 39-42

021 Ostern 2015

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ev-110jahre

Eigentlich sollte diese Maßnahme im Frühjahr durchgeführt werden. Das Pax-Haus war leider ausgebucht und so wurde diese Reise auf Februar verlegt. Es gab erst mal bei manchen Interessenten wegen der Witterung in diesem Monat lange Gesichter. Trotzdem haben sich 17 Personen angemeldet, darunter auch der ehemalige Konditormeister Jupp Hanio und seine Frau. Für beide ist es die erste Urlaubsreise nach 40 Jahren. Ein Rollstuhlfahrer war dabei, dem man das dreimalige Umsteigen bei der Fahrt mit der RE nicht zumuten konnte. Mit ihm buchten noch 11 Personen die Fahrt mit der IC. Die andere Gruppe fuhr dann mit der RE. Die Beförderung des Rollstuhlfahrers mit dem Hublift in den Zug war für die Mitreisenden ein interessantes Schauspiel.
Die Fähre brachte die Gruppe mit dem Diakon Holtkamp in Norddeich Mole zur Insel und nach einem kurzen Fußmarsch checkten wir im Paxhaus ein. Die Schwester Zita begrüßte uns freundlich und verteilte die Zimmerschlüssel.

An drei Vormittagen hielt Diakon Holtkamp mit Hilfe der Powerpräsentation Referate über die Schöpfungsgeschichte und über Abschnitte aus der Enzyklika Laudato SI von Papst Franziskus. Behandelt wurden Themen über die Umweltverschmutzung, den Klimawandel, die Wegwerfkultur, die soziale Ungerechtigkeit und andere Probleme. Bilder über verendete Tiere und zerstörte Natur wurden gezeigt. Alle erhielten ein Exemplar der Enzyklika Laudatio.

An den Nachmittagen erkundeten wir die Insel. Der Otto-Leege-Pfad mit den Kunstwerken und Info-Tafeln wurde begangen. Die Planwagenfahrt führte uns zum Flughafen und Strandspaziergänge waren für einige ein Muss. Tapfer stapften wir bei großer Kälte zum Seezeichen (Mini-Dubai) im Seglerhafen und ließen uns den Wind um die Nase wehen. Im kleinen Teehaus machten wir es uns zweimal mit echtem Ostfriesentee und anderen Getränken gemütlich.

Abends hielten wir uns im Gesellschaftsraum auf. Es gab ein von Alfred Zumbrink erstellter Quiz, das Gitta Stojnic gewann. Wir unterhielten und prächtig und zogen den Jupp auf, weil er draußenmit dicken, von Oma gestrickten Wollsocken und Sandalen herumlief. Marina und Günter Hegemann haben zum fünften Mal an den Besinnungstagen teilgenommen und reichten eine Erinnerungsmappe herum. Günter kennt die Insel wie seine Westentasche. Davon profitierten wir. Das Fernsehen haben wir gar nicht vermisst. Nur die Fußballfans guckten sich spannende Spiele im separaten Fernsehraum an.

Mit Unterkunft und Verpflegung waren wir sehr zufrieden, auch mit dem Wetter. Es war kalt, aber immer trocken. Die Ruhe im Ort und die frische Seeluft taten uns gut. Diakon Hans-Gerd Holtkamp als Betreuer hat in seiner freundlichen Art für den entspannten Ablauf des Programms gesorgt. Dafür bedanken wir uns.

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Am Samstag, 17. Dezember 2016 versammelten sich die Mitglieder und einige Gäste im weihnachtlich geschmückten Saal des AWO-Hauses. Viele brachten Weihnachtskugeln mit, So konnte der große, noch „nackte“ Tannenbaum großzügig geschmückt werden.

Dann fand der Austausch von Informationen und Erlebnissen statt. Dabei wurde Kaffee getrunken. Die köstlichen Torten ließen wir uns auf den Zunge zergehen. Es war ausgesprochen gemütlich.

Der 1. Vorsitzende Hegemann hielt danach seine Rede. Er begrüßte alle herzlich und machte einen kurzen Streifzug durch die Ereignisse im Jahr 2016. Dann nahm er die Ehrungen für langjährige Vereinszugehörigkeit vor und überreichte Adolf Gollan, Stefana und Jürgen Harder für 40-jährige Mitgliedschaft und Alfred Zumbrink für 25-jährige Treue Ehrenurkunden. Drei Mitglieder, die in den vergangenen vier Wochen Geburtstag hatten, erhielten kleine Geschenke.

Dann gab Vorsitzender Hegemann die erfreuliche Mitteilung, dass zwei neue Mitglieder aufgenommen wurden. Er wünschte noch schöne Stunden und freut sich auf das Wiedersehen bei der Jahresfeier am 07. Januar 2017. Auch wünscht er im Namen des Vorstandes allen frohe Weihnachten und einen guten Übergang ins neue Jahr.

Nach einem kleinen Abendessen konnte jedes Mitglied mit einem Weihnachtspräsent nach Hause gehen. Vom Weihnachtsbaum wurden die Zweige abgeschnitten und vielen Mitgliedern mitgegeben. Zum Schluss sah der Weihnachtsbaum „zerrupft“ aus.

E. Eybe

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster bietet etwa alle zwei Monate Führungen in Gebärdensprache an. Der Stadtverband Essener Gehörlosenvereine nutzte das Angebot so einer Führung am Samstag, 5. November 2016 und organisierte  für 10 Personen die Fahrt nach Münster. Dort staunten wir wieder mal über die vielen Fahrräder.

Im Museum wurden wir vom gehörlosen Führer Martin Heuser freundlich begrüßt. Er teilte mit, dass das Museum schon im Jahr 1908 eröffnet wurde. Der Neubau, wo wir uns befanden  wurde im September 2014 eröffnet.. Während dem Rundgang erklärte  Martin Heuser in deutscher Gebärdensprache ausgewählte Werke von Künstlern in verschiedenen Stilrichtungen. Bei der sakralen Kunst wies er auf eine Besonderheit hin. Die Werke der katholischen Künstler sind äußerst farbenfroh. Die Protestanten aber bevorzugten gedeckte Farben. Wir sammelten viele Eindrücke, wobei der Neubau mit seinen großzügigen Aufteilungen besonders beeindruckend war. Es gab sechs Meter hohe Verglasungen, die Blicke nach außen sowie nach innen ermöglichten. Der Übergang zum historischen Altbau ist sehr gelungen.

Wir bedankten uns bei Herrn Heuser für die interessante Führung und gingen ins Café, das sich im gleichen Gebäudekomplex befindet.

Danach stellten wir vor der Skulptur von Henry Moore zu einem Gruppenfoto zusammen.

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Am Samstag, 15. Oktober waren die Vorsitzenden und einige Mitarbeiter schon am frühen Vormittag im Haus der Arbeiterwohlfahrt, um den Saal für das Oktoberfest herzurichten. Die Tische wurden mit bunten Blätter, Kastanien, Nüssen etc. geschmückt. Für die Verlosung wurden Körbe und Tüten mit Obst und Gemüse, Kartoffeln und haltbaren Lebensmitteln gefüllt. Die Oktoberfest-Ambiente wurde noch abgerundet durch die Trachten der fleißigen Mitarbeiterinnen. Der 2. Vorsitzende Siegfried Eybe erhielt an dem Tag den Spitznamen „Rumpelstilzchen“ wegen seinem bayrischen Spitzhut.

Die rund 75 Besucher ließen sich erst mal Kaffee und Kuchen schmecken und verfolgten anschließend aufmerksam der Rede des 1. Vorsitzenden Günter Hegemann. Es waren viele von auswärts gekommen und so gab es manches Wiedersehen und Kennenlernen. Nach dem Verkauf der Lose wurden diese noch vor den Abendessen gezogen. Die glücklichen Gewinner konnten die nahrhaften Sachen abholebn.

Zum Abendessen gab es Leberkäse mit Spiegelei, Salate und belegte Brötchen.

Noch lange blieb man bei diversen Getränken und guter Unterhaltung zusammen. Es war ein wirklich schönes Oktoberfest.

E. Eybe

Am Samstag, 3. September 2016 unternahm der Allgemeine Gehörlosen-
Verein Essen mit 47 Seniorinnen und Senioren eine Busfahrt zur Eifelstadt
Monschau. Mit von der Partie war auch ein kleiner Junge in Begleitung seiner Großeltern.
In Monschau angekommen, teilten wir uns auf. Diejenige, die nicht so gut zu Fuß sind, machten sich schon mal auf den Weg zum Restaurant & Museum Felsenkeller. Die anderen begaben sich zur historischen
Altstadt und bummelten durch die verwinkelten Gassen mit den mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Hübsche kleine Boutiquen, ansprechende Restaurants, gemütliche Cafés und urige Kneipen weckten unsere Aufmerksamkeit. Auch kamen wir am berühmten „Roten Haus“ und an der Senfmühle vorbei. Punkt 12 Uhr trafen sich alle am Restaurant Felsenkeller. Wir waren sehr angetan davon, dass für uns Tische im Freien unter Sonnenschirmen gedeckt sind. Bei schönstem Sonnenschein ließen wir uns das Essen mit der Senfsuppe vorab als Spezialität schmecken.
Viele probierten dabei das Zwickelbier.

Nachmittags holte uns die Stadtbahn an der Haltestelle Burgau ab und wir konnten während der Fahrt bequem die Stadt erkunden. Am Aussichtspunkt vor der Burg wurde eine kleine Pause gemacht. Dort hatten wir ein tolles Panorama mit Blick auf die Stadt im tiefen Tal.
Wieder an der Haltestelle angekommen, verteilten wir uns zu kleinen Spaziergängen und zu Kaffeehausbesuchen.
Um 17 Uhr stiegen wir in unseren Bus. Der freundliche Busfahrer nahm souverän die vielen Kurven und so sind wir gut in Essen angekommen. Wir spendierten ihm als Dank ein großzügiges Trinkgeld. Es war ein sehr schöner, aber leider zu kurzer Tag, denn wir konnten noch lange nicht alles besichtigen.