Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster bietet etwa alle zwei Monate Führungen in Gebärdensprache an. Der Stadtverband Essener Gehörlosenvereine nutzte das Angebot so einer Führung am Samstag, 5. November 2016 und organisierte  für 10 Personen die Fahrt nach Münster. Dort staunten wir wieder mal über die vielen Fahrräder.

Im Museum wurden wir vom gehörlosen Führer Martin Heuser freundlich begrüßt. Er teilte mit, dass das Museum schon im Jahr 1908 eröffnet wurde. Der Neubau, wo wir uns befanden  wurde im September 2014 eröffnet.. Während dem Rundgang erklärte  Martin Heuser in deutscher Gebärdensprache ausgewählte Werke von Künstlern in verschiedenen Stilrichtungen. Bei der sakralen Kunst wies er auf eine Besonderheit hin. Die Werke der katholischen Künstler sind äußerst farbenfroh. Die Protestanten aber bevorzugten gedeckte Farben. Wir sammelten viele Eindrücke, wobei der Neubau mit seinen großzügigen Aufteilungen besonders beeindruckend war. Es gab sechs Meter hohe Verglasungen, die Blicke nach außen sowie nach innen ermöglichten. Der Übergang zum historischen Altbau ist sehr gelungen.

Wir bedankten uns bei Herrn Heuser für die interessante Führung und gingen ins Café, das sich im gleichen Gebäudekomplex befindet.

Danach stellten wir vor der Skulptur von Henry Moore zu einem Gruppenfoto zusammen.

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