Auf Wunsch einiger Kulturinteressierter organisierte der Stadtverband Essener Gehörlosenvereine eine Führung durch die Ausstellung „Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen“ in Düsseldorf. Gerade noch rechtzeitig fanden sich die 12 Besucher zur gebuchten Führung ein. Die Deutsche Bahn war wieder mal nicht pünktlich. Die Führerin begrüßte uns in Gebärdensprache. Sie sagte aber, dass sie die DGS noch nicht perfekt beherrsche und deshalb auf die Gebärdensprachdolmetscherin angewiesen ist.

Zuerst erfuhren wir, dass das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 1960 von Paul Klee 88 Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen erworben hat. Von 1966 bis 1985 reisten die Bilder um die ganze Welt und waren in Jerusalem, Prag, Rio de Janeiro, New Delhi und dann in noch vielen Städten ausgestellt. An der Rückseite eines Bildes waren Etiketten geklebt als Nachweis, wo die Ausstellungen waren.
In den Ölgemälden, Aquarellen und Zeichnungen konnten wir die künstlerische Entwicklung Paul Klees nachvollziehen. Seine Werke sind mehreren Stirichtungen zugrordnet (Expressionismus, Kubismus, Primitivissmus, Bauhaus, Surrealismus). Er stand in engem Kontakt zur Gruppe „Der blaue Reiter“.

Wärend der Führung konnten wir Fragen stellen. Die Führerin beantwortete stets umfassend, sehr gut übersetzt von der Gebärdensprachdolmetscherin.

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