Berichte Ev. Essen

Herrliches Wetter ab Vormittag war am 8. Juni 2013 zum Glück. Ab 8 Uhr sammelten sich die Mitglieder und Gäste des Ev. Vereins Essen bei der Bushaltestelle Südausgang Hbf. Essen. Ab ca. 8.30 Uhr fuhren 2 Omnibusse direkt ohne Pause nach Richtung Remagen zur Straußenfarm.

Wir kamen um ca. 10.30 Uhr im Vorhof der Straußenfarm an. Wir waren zu früh und warteten im Cáfe. Nach einer Stunde fuhren wir mit der Bimmelbahn durch das herrliche Straußenparadies. Wir hatten viel fotografiert. Dreimal hielt die Bimmelbahn. Der nette Tierparkführer zeigte und erzählte über den sehr großen Laufvogel und den Tierpark. Natürlich hatte Pfr. Emler für uns während der Führung gedolmetscht!

Das Straußenparadies Gemarkenhof bei Remagen/Rhein heißt alle Gäste aus nahen und weiten Orten willkommen. Die Größe der Straußenfarm ist ca. 250.000 Quadratmeter und dort leben durchschnittlich 570 Strauße aller Altersstufen.

Nach der Eiszeit lebten die Strauße in Afrika. Durch lange Tierentwicklung von der Urzeit bis heute war der Laufvogel erst so klein bis heute körpergroß. Das Merkmal der Straußenfeder ist: schwarz = männlich und erdbraun = weiblich.

Vorwiegend fressen die Strauße also Körner, Gräser, Kräuter, Blätter, Blüten und Früchte. Insekten, wie Raupen und Heuschrecken. Nur ausnahmsweise werden Blätter oder Früchte von Sträuchern oder Bäumen aufgelesen. Auch schlucken Strauße Sand und Steine. In Straußenmägen wurden Steine, Münzen, Nägel und ähnliche Gegenstände zerkleinert.

Die Größe des Laufvogels ist bis 250 cm (männlich) und von 175 bis 190 cm (weiblich). Und das Laufvogel-Gewicht ist 135 kg (männlich) und 90 bis 110 kg (weiblich). Seine Laufgeschwindigkeit beträgt ca. 70 km in einer Stunde!

Der weibliche Strauß legt durchschnittlich acht, selten bis zu zwölf Eier. Hinzu kommen je Nebenstraußfrau zwei bis fünf Eier. In den großen Gemeinschaftsnestern liegen am Ende bis zu 80 Eier. Die Eier sind glänzend weiß, bis zu 1.900 Gramm schwer und haben einen Durchmesser von 15 Zentimetern, ihr Inhalt entspricht dem von 24 Hühnereiern. Damit zählen sie absolut gesehen zu den größten Eiern der Welt.

Ein weit verbreitetes und sprichwörterliches Gerücht besagt, dass der Strauß bei Bedrohung durch Feinde den Kopf in den Sandboden steckt.

Nach zweistündiger Tour kamen wir zum Mittagessen in Restaurant. Dort gab ein leckeres Büfett: Suppen, diversen Gemüsen, diverse Fleischgerichte, Saucen, Nudelwaren und Nachspeise. Das Straußfleisch als Sauerbraten schmeckt sehr lecker und pikant. Wir haben viel gegessen und vor Durst gut gelöscht. Nach einer paaren Stunde fuhren wir also los.

Nach halber Fahrstunde hatten wir das idyllische Weinort Ahrweiler erreicht. Also hatten wir freie Vergnügenszeit zum Beispiel Einkaufen von  Andenken, Rundspazieren, Genuss nach Kaffee/Kuchen/Eis im Salon und so weiter. Plötzlich regnete es tropfenweise unter den dicken Wolken trotz des Sonnenscheins. Leider müssten wir nach
1 Stunde zum Busparkstelle zurückgehen und fuhren nach Essen.

Wir waren mit dem Vereinsausflug sehr zufrieden. Wir haben auf der Straußenfarm viel gesehen und kennengelernt.

Text: Rainer Marmann/Pfr. Volker Emler
Foto: Rainer Marmann/Pfr. Volker Emler

Die beiden Kirchen organisierten diese Erholungs- und Besinnungstage. Angemeldet haben sich 25 Personen. Diakon Gerd Holtkamp und Pfarrer Volker Emler betreuten die Gruppe.

Vom 22. bis 26.04.2013 verlebten wir eine schöne Zeit auf der Insel Juist. Untergebracht wurden wir im Paxhaus in schönen und freundlichen Zimmern bei Vollpension.

Die Tage begannen nach dem Frühstück mit kurzen Gottesdiensten in der Kapelle. Dort waren „Werke der Barmherzigkeit“ Thema der Predigten. Anschließend begaben wir und in den Tagungsraum. Diakon  Holtkamp und Pfarrer Emler referierten abwechselnd über Personen, die viel Gutes für die Menschheit getan haben. Nach diesen Vorträgen erkundigten wir die Insel per Planwagen, Fahrrad und zu Fuß. Auch die Strand-spaziergänge machten uns viel Spaß. Das Wetter war so schön, so dass wir uns immer draußen aufhalten konnten.

Abends begaben wir uns in den Aufenthaltsraum. Dort unterhielten wir uns vor dem Schlafengehen bei diversen Getränken. Einmal gab es ein Quiz.

Die schönen Tage waren so schnell zu Ende. Zufrieden führen wir per Fähre und Bahn nach Hause.

E.E.

Am 3.März 2013 hat der Ev. Gehörlosenverein und die Gehörlosengemeinde Essen ihr Osterfest gefeiert. Im Gottesdienst haben die Gottesdienstmitarbeiterinnen das Abendmahl ausgeteilt und als frohe Botschaft „Jesus ist auferstanden“ die Osterkerzen angezündet.

Alle Gottesdienstbesucher haben die Kerzen mit in den Gemeindesaal genommen. Dort waren die Tische festlich gedeckt mit Ostereiern für jeden Besucher. Am Nachmittag gab es auch eine Verlosung von Rainer Marmann und Werner Skotz mit Ostereiern zu gewinnen.

Unsere 1.Vorsitzende, Andrea Huckemeier, verabschiedete alle bis zum nächsten Gottesdienst am 7.April.

Martina Meurer/Volker Emler