Berichte Kath. Essen

Von Montag, den 12.05. bis Freitag, den 16.05.2014 fanden die Besinnungstage für Gehörlose im Paxhaus statt. 14 Personen konnten unter Betreuung von Diakon Gerd Holtkamp und Pfarrer Volker Emler eine Auszeit verbringen.
Es wurde ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Nach dem Frühstück kamen alle in die Kapelle zum Andacht. Anschließend vermittelten die beiden Seelsorger Betrachtungen über den Inhalt des Vaterunsers, über das Beten und wie, wann und warum wir beten. Besonders interessant war der Vortrag über irische Segensgebete.
Das Mittagessen wurde in einem freundlichen Raum serviert. Danach absolvierten wir unter anderem eine Rheinschifffahrt nach Linz mit Bummel durch den Ort, der Besuch des Willi-Brandt-Museums in Unkel und die Erkundung der herrlichen Gegend.
Abends es ein gemütliches Beisammensein mit netter Unterhaltung und einem Quiz.
Es waren schöne Tage; nur Petrus hätte sich mit dem Wetter mehr Mühe geben sollen. Aber am letzten Tag hat das Superwetter uns alle versöhnt.

E.E.

Der Gehörlosenseelsorger Diakon Holtkamp hat sich dafür eingesetzt, dass im Hörgeschädigtenzentrum des Bistums Essen im Gemeindehaus St. Michael jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat der Gehörlosentreff im Bistum Essen stattfinden kann. Dort kommen die Gehörlosen zu anregender Unterhaltung zusammen. Nebenbei wird auch Schach, Skat und Rommé gespielt.

Am 7. Mai 2014, dem 1. Mittwoch im Monat Mai, war der helle, frisch renovierte Raum bis auf den letzten Platz besetzt. Grund war unter anderem die Ankündigung des Besuches vom Essener Weihbischof Schepers. Der Würdenträger begrüßte alle sehr freundlich. Seine Rede wurde vom Diakon Holtkamp übersetzt. Alle ließen sich den von Jupp Hanio spendierten Kuchen gut schmecken. Weihbischof Schepers half sogar beim Ausschenken des guten Kaffees. Dann ließ er sich von Erda Eybe, Vorsitzende des Stadtverbandes Essener Gehörlosenvereine von den Aufgaben des Stadtverbandes berichten. Auch erfuhr er von der Obfrau Klara Rousseau, Monika Tibo vom Kath. Verein Essen und Horst Michaelsen vom Kath. Verein Bochum viel vom Leben der Gehörlosen. Der Weihbischof war ein guter Zuhörer und stellte auch viele Fragen.
Jupp Hanio sagte zum Weihbischof, dass die Gehörlosen sich mit dem Handikap gut arrangiert haben und mit dem Leben ganz zufrieden sind. Zum Schluss überreichte Weihbischof Schepers dem 1. Vors. des kath. Vereins Essen, Alfred Zumbrink einen Briefumschlag.

E. Eybe/J. Hanio

Am 5. Februar haben wir im Gehörlosentreff im Bistum Esse Besuch bekommen. Elf Diakone des Bistums Essen kamen, um uns kennenzulernen und zu sehen, was wir Gehörlose im Gehörlosentreffpunkt machen. Zuerst hat Herr Diakon Holtkamp die elf Diakone herzlich begrüßt und vorgestellt. Er hat auch über die Gebärdensprache, das Fingeralplabet usw. gesprochen. Aktive Schachspieler haben auch Schach gespielt, einige haben Karten gespielt und andere haben sich unterhalten. Wir haben eine gute Stimmung gehabt. Es war ein schöner Tag, und wir sind gut gelaunt nach Hause gefahren.

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Am Samstag, den 31.08.13 machte der katholische Gehörlosenverein „Epheta“ Essen einen Ausflug in die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen. Um 9.30 Uhr trafen wir uns am Bahnsteig und fuhren mit dem RE- Zug nach Gelsenkirchen. In Gelsenkirchen mussten wir aussteigen und fuhren dann mit TRAM bis zur Haltstelle ZOOM Erlebniswelt. Von dort waren es nur wir in wenigen Minuten bis zum Eingang. Im Zoo gab es Alaska, Afrika und Asien Erlebniswelten:

Näher dran und mittendrin

Die Tierwelt in Alaska ist so vielfältig wie das Land selbst. Im weiten Landesrinnendurchstreifen Rentierherden die Tundra und Elche die Taiga, inmitten üppiger Wälder fischen mächtige Kodiak-Braunbären in den Flüssen nach Lachsen. Über ein Dutzend in Alaska heimischer Tierarten faszinieren den Betrachter in der ZOOM Erlebniswelt. Nach einem Europa einzigartiges Zoo-Konzept leben die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum, in dem sie sich nahezu frei bewegen können. Ohne sichtbare Barrieren begegnen.

Abenteuer Wildnis: Auf Safari mitten im Ruhrgebiet

Wer an Afrika denkt, hat sofort das Bild der „Big Five“ vor Augen: Löwe, Elefant, Leopard, Nashorn und Büffel. Doch Afrikas Tierwelt hat noch viel mehr zu bieten: Giraffen, Zebras, Hyänen und verschiedene Antilopenarten haben hier in der Savanne ebenfalls ihr Zuhause. In den tropischen Regenwäldern gibt es Flusspferde, Schimpansen, Meerkatzen und Servale. Lassen Sie sich faszinieren von der wunderbaren Artenvielfalt des dunklen Kontinents!

Im Reich des Dschungels

In Südostasien befinden sich etwa 30 Prozent aller Regenwälder. Auf der Insel Borneo (Malaysia, Indonesien) befindet sich das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet Südostasiens, aber auch in Thailand, Kambodscha, Vietnam, Burma, Laos und Papua Neu Guinea existieren noch Regenwälder. Die Regenwälder Südostasiens faszinieren durch ihre große Artenvielfalt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass hier bis zu 30 Prozent aller Tierarten der Erde leben. In einem einzigen untersuchten Baum im dichten Dschungel Sumatras wurden beispielsweise fast 1000 Käferarten entdeckt. Der asiatische Dschungel ist das Zuhause von großen und kleinen, von gefährlichen und schillernden Landtieren: Doppelhornvogel, Papagei, Orang Utan und Tarantel haben alle ihr Zuhause im tropischen Regenwald gefunden.

Zum Mittagessen versammelten wir uns in die Restaurant Pangung, als es anfing stark zu regnen. Das Essen war superlecker. Danach hat der Regen aufgehört und wir gingen in die Afrika Erlebniswelt. Dort gab es auch eine Schiffrundfahrt. Zum Kaffetrinken saßen wir in der Afrika-Lodge und tranken Kaffee und auch Bier und aßen Kuchen. Fast 5 km sind wir durch die Erlebniswelt gelaufen. ZOOM Erlebniswelt kein normaler Zoo, dafür ein Erlebnis. Um 17:00 Uhr machten wir uns langsam auf dem Heimweg. Ca.18:30 Uhr sind wir müde aber fröhlich wieder gut in Essen angekommen.

Katholischer Gehörlosenverein “ Epheta “ Essen 1912

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Die beiden Kirchen organisierten diese Erholungs- und Besinnungstage. Angemeldet haben sich 25 Personen. Diakon Gerd Holtkamp und Pfarrer Volker Emler betreuten die Gruppe.

Vom 22. bis 26.04.2013 verlebten wir eine schöne Zeit auf der Insel Juist. Untergebracht wurden wir im Paxhaus in schönen und freundlichen Zimmern bei Vollpension.

Die Tage begannen nach dem Frühstück mit kurzen Gottesdiensten in der Kapelle. Dort waren „Werke der Barmherzigkeit“ Thema der Predigten. Anschließend begaben wir und in den Tagungsraum. Diakon  Holtkamp und Pfarrer Emler referierten abwechselnd über Personen, die viel Gutes für die Menschheit getan haben. Nach diesen Vorträgen erkundigten wir die Insel per Planwagen, Fahrrad und zu Fuß. Auch die Strand-spaziergänge machten uns viel Spaß. Das Wetter war so schön, so dass wir uns immer draußen aufhalten konnten.

Abends begaben wir uns in den Aufenthaltsraum. Dort unterhielten wir uns vor dem Schlafengehen bei diversen Getränken. Einmal gab es ein Quiz.

Die schönen Tage waren so schnell zu Ende. Zufrieden führen wir per Fähre und Bahn nach Hause.

E.E.

Die Jubiläumsfeier begann am 23. September 2012 um 14 Uhr mit einem gut besuchten Festgottesdienst in der St. Michaelskirche in Essen.
Danach strömten mehr als 100 Personen zum Fest der Begegnung in den Gemeindesaal mit den hübsch dekorierten Tischen.
Nach dem Kaffeetrinken hielt der Vorsitzende Alfred Zumbrink seine Festrede mit dem Hinweis, dass er sich kurz fassen wird, weil die Chronik des Jubelvereins in der Festschrift nachzulesen ist. Er freute sich, folgende Personen begrüßen zu können:

Alfons Rogge, 1. Vorsitzender des Verbandes der Katholischen Gehörlosen Deutschlands
Josef Rothkopf, Generalpräses des Verbandes der Kath. Gehörlosen Deutschlands
Diakon Hans – Gerd Holtkamp, Diözesanseelsorger im Bistum Essen
Pastor Reinhold Otzisk von Gelsenkirchen
Pastor Jensch von der Gemeinde St. Bonifatius/ St. Michael
Michael Richter, Vertreter vom Landesverband der Gehörlosen Nordrhein-Westfalen
Pfarrer Volker Emler, evangelischer Gehörlosenseelsorger
Erda Eybe, die 1. Vorsitzende des Stadtverbandes Essener Gehörlosenvereine
Auch begrüßte er namentlich mehrere Vorsitzende aus anderen Vereinen und teilte mit,
dass Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck sich entschuldigen ließ, weil er am gleichen Tag Weihbischof Franz Vorrath in den Ruhestand verabschieden muss.

Dann folgte die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern. Hier ist besonders zu erwähnen, dass Rudolf Hirschberg schon 60 Jahre Mitglied im Kath. Verein Essen ist.

Zum Programm gehörte auch eine gut bestückte Verlosung. Den Gewinnern war die Freude an den schönen Sachen anzusehen.

Die Feier klang bei guter Unterhaltung, leckerem Essen und diversen Getränken harmonisch aus.